Musik der 1980er Jahre
Musik der 1980er Jahre
Ein enzyklopädisches Panorama eines Jahrzehnts voller klanglicher Revolutionen
Einleitung
Die Musik der 80er Jahre stellt eines der fruchtbarsten, kontrastreichsten und einflussreichsten Jahrzehnte in der Geschichte der modernen Musik dar. Vom Aufstieg der New Wave und der Geburt des Hip-Hop bis zur weltweiten Dominanz des elektronischen Pop und der Explosion des Heavy Metal hat dieses Jahrzehnt die Klanglandschaft der Welt tiefgreifend umgestaltet. Es erlebte auch das Entstehen revolutionärer technologischer Werkzeuge — Synthesizer, Drumcomputer, Sampler —, die die Art und Weise, wie Musik komponiert, aufgenommen und verbreitet wird, dauerhaft neu definierten.
Mehr als eine bloße Abfolge von Hits und erfolgreichen Alben stellen die 80er einen echten zivilisatorischen Wendepunkt für die Populärkultur dar. Der Start von MTV im August 1981 verwandelte das Musikvideo in eine eigenständige Kunstform und machte das visuelle Bild genauso zentral wie den Klang im Star-System. Künstler wie Michael Jackson, Madonna und Prince wurden nicht nur zu musikalischen Ikonen — sie wurden zu globalen Kulturphänomenen.
Historischer und kultureller Kontext
Die 80er Jahre entfalteten sich vor einem weltweiten Hintergrund, der vom Kalten Krieg, dem Aufstieg des wirtschaftlichen Liberalismus (Reaganismus in den USA, Thatcherismus in Großbritannien) und einer kollektiven Sehnsucht nach Optimismus, Glamour und Exzess geprägt war. Die Musik spiegelte diese Spannungen und Sehnsüchte wider: auf der einen Seite ein glitzernder, bunter und synthetischer Pop; auf der anderen ein politisch engagierter Rock, ein Punk, der sich zum Post-Punk wandelte, und eine Underground-Szene, die die Gegenkulturen von morgen schmiedete.
Vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten, die die Arbeiterklasse trafen, wurden Hip-Hop und Funk zur Stimme der benachteiligten amerikanischen Viertel, besonders in New York und Los Angeles. Unterdessen fanden die Friedens- und Ökologiebewegungen in der Musik ein mächtiges Sprachrohr, das im Live Aid-Konzert im Juli 1985 gipfelte, das gleichzeitig in London und Philadelphia stattfand, um die Hungersnot in Äthiopien zu bekämpfen.
„We Are the World” — USA for Africa, 1985. Ein Song, 45 Künstler und Millionen von Dollar für humanitäre Hilfe gesammelt: Musik als kollektive Kraft im Dienst der Welt.
Die technologische Revolution
Kein Jahrzehnt hat die Werkzeuge der Musikschöpfung so tiefgreifend verändert wie die 80er. Die Einführung des digitalen Synthesizers Yamaha DX7 (1983) bot Produzenten eine beispiellose Klangpalette, die sofort wiedererkennbar ist. Der Roland-TR-808-Drumcomputer, 1980 eingeführt, wurde zum rhythmischen Rückgrat von Hip-Hop, Elektro und Dance Music — seine Snare- und Bass-Drum-Sounds sind bis heute in der zeitgenössischen Musik allgegenwärtig.
Das Erscheinen der Compact Disc (CD), seit 1982 kommerziell erhältlich, veränderte die Hörgewohnheiten grundlegend und versprach überlegene Klangqualität und größere Haltbarkeit. Der Sony Walkman, bereits 1979 eingeführt, aber in den 80ern massenhaft angenommen, revolutionierte das mobile Hören und ermöglichte es erstmals, Musik überallhin mitzunehmen.
Der Aufstieg des Samplers — insbesondere des Fairlight CMI und des Akai MPC — eröffnete den Weg zu einer neuen kreativen Praxis: dem Sampling, das es ermöglichte, Fragmente bestehender Aufnahmen zur Schaffung neuer Werke wiederzuverwenden. Diese Technik, zentral für Hip-Hop und House Music, sollte die Vorstellungen von Urheberrecht und künstlerischer Originalität dauerhaft herausfordern.
Die großen Musikgenres
🎹 Synthpop und New Wave
Als Erben des Punk und der elektronischen Musik der 70er etablierten Gruppen wie Depeche Mode, New Order, The Human League, Duran Duran und die französische Band Indochine einen kühlen, synthetischen und oft melancholischen Sound, charakterisiert durch den intensiven Einsatz von Synthesizern und Drumcomputern. Die New Wave zeichnete sich auch durch ihre sorgfältig ausgearbeitete visuelle Ästhetik aus und machte das Musikvideo und das Bild zu einem integralen Bestandteil der künstlerischen Identität.
🎸 Rock, Hard Rock und Heavy Metal
Die 80er sahen, wie Hard Rock und Heavy Metal die Gipfel weltweiter Popularität erreichten. Gruppen wie Metallica, Guns N’ Roses, Bon Jovi, AC/DC, Iron Maiden und Def Leppard füllten Stadien. Der Arena Rock, mit seinen verzerrten Gitarren, virtuosen Soli und hymnischen Refrains, wurde zur Massenunterhaltung im großen Maßstab.
🕺 Pop, Funk und R&B
Michael Jackson regierte als unbestrittener König des Pop, mit Alben wie Thriller (1982) — dem meistverkauften Tonträger aller Zeiten — und Bad (1987). Madonna ihrerseits revolutionierte den weiblichen Pop durch die Integration provokanter Codes und eines sorgfältig konstruierten Images. Prince verschmolz Funk, Rock, Pop und R&B in einem proteischen Werk von einzigartiger Fülle. Whitney Houston etablierte Stimmkraft als Maßstab für Mainstream-Erfolg.
🎤 Hip-Hop und Rap
Ende der 70er in den Straßen der New Yorker Bronx geboren, explodierte der Hip-Hop im folgenden Jahrzehnt. Run-D.M.C., LL Cool J, Public Enemy, N.W.A. und die Beastie Boys brachten das Genre einem internationalen Publikum näher, während Soundsystems und DJing die andere Säule dieser Kultur bildeten. Das Ende der 80er sah die Geburt eines politisch engagierten, konfrontativen Rap — ein Spiegel eines gespaltenen Amerika.
🕺 Dance, Disco und House Music
In der Tradition der Disco der 70er erfand sich die Dance Music in Form von Hi-NRG, Italo Disco und Eurodance neu. Chicago sah um 1984–1985 die Geburt der House Music mit Pionieren wie Frankie Knuckles. Detroit brachte um 1986–1988 die Techno-Musik hervor und legte damit die Grundlagen für eine elektronische Kultur, die in den 90ern weltweit explodieren sollte.
Emblematische Künstler und Figuren
Das Jahrzehnt adelte Figuren von seltener künstlerischer Statur, die geografische und kulturelle Grenzen überwanden:
- Michael Jackson — der „King of Pop”, Revolutionär des Musikvideos und der Live-Performance.
- Madonna — Ikone des provokanten Pop, Pionierin des totalen künstlerischen Marketings.
- Prince — vielseitiges Genie, Gitarren-Virtuose und produktiver Komponist.
- U2 — die Könige des irischen Arena Rock, weltweit engagiert auf der Bühne.
- David Bowie — ewiges Chamäleon, Erkunder der musikalischen Avantgarden.
- Bruce Springsteen — der Rock-Poet des amerikanischen Arbeitermilieus.
- Whitney Houston — goldene Stimme des R&B, Pop und Gospel.
- Cyndi Lauper — exzentrische und bunte Figur des weiblichen New-Wave-Pop.
- George Michael & Wham! — Ikonen des leichten, tanzfreudigen britischen Pop.
- Tina Turner — die Wiedergeburt einer Königin des Rock und Soul mit fünfzig Jahren.
Die MTV-Ära und das Musikvideo
Der 1. August 1981 markiert einen entscheidenden Wendepunkt: der Start von MTV (Music Television) in den USA. Zum ersten Mal sendete ein Kabelsender Musikvideos kontinuierlich, 24 Stunden am Tag. Das erste gesendete Video war symbolisch: Video Killed the Radio Star von den Buggles.
Diese audiovisuelle Revolution veränderte die Kriterien des kommerziellen Erfolgs grundlegend. Von nun an musste ein Künstler genauso gesehen wie gehört werden. Plattenlabels widmeten erhebliche Budgets der Produktion aufwändiger Videos. Michael Jacksons Thriller-Video (1983), von John Landis mit einem Budget von 500.000 Dollar inszeniert, gilt universell als das einflussreichste Musikvideo der Geschichte.
Diese Ära legte auch Ungleichheiten offen: MTV wurde anfangs dafür kritisiert, schwarze Künstler weitgehend zu ignorieren, bevor Michael Jacksons phänomenaler Erfolg den Sender zwang, sich der musikalischen Vielfalt zu öffnen.
Weltmusik in den 80ern
Die 80er waren auch eine Zeit wachsenden Bewusstseins für den Reichtum der nicht-westlichen Musik, die zunehmend unter dem Label der Weltmusik bezeichnet wurde — ein Begriff, der 1987 offiziell erschien. Künstler wie die südafrikanische Gruppe Ladysmith Black Mambazo, durch Paul Simons Album Graceland (1986) popularisiert, der Malier Salif Keita und der Senegalese Youssou N’Dour erreichten ein beispielloses internationales Publikum.
In Lateinamerika erlebten Salsa, Merengue und Cumbia ein globales Wiederaufleben der Popularität. In Jamaika übte der Reggae von Bob Marley, der 1981 gestorben war, weiterhin einen erheblichen posthumen Einfluss aus. Der karibische Zouk, durch die Gruppe Kassav’ popularisiert, eroberte ab 1984 die Tanzflächen Afrikas und Europas.
Vermächtnis und bleibender Einfluss
Mehr als vier Jahrzehnte später ist das Vermächtnis der 80er lebendig. Synthwave und Retrowave, in den 2010er Jahren entstandene Genres, sind eine direkte Hommage an die elektronischen Klänge der 80er. Zeitgenössische Künstler wie The Weeknd, Dua Lipa und das Duo Chromeo bekennen sich offen zu diesem Erbe.
Die 80er hinterließen auch einen Katalog an absoluten Karaoke-Klassikern weltweit: Songs mit so wirkungsvollen Melodien und so universellen Texten, dass sie Generationen überdauern. Titel wie Don’t You (Forget About Me), Take On Me, Sweet Child O’ Mine und Like a Prayer gehören Jahrzehnt für Jahrzehnt zu den meistgesungenen, gecoverteten und gespielten Songs der Welt.
Kurz gesagt, die 80er stellen weit mehr als ein bloßes Musikjahrzehnt dar: Sie verkörpern die Geburt der globalen Popkultur, wie wir sie kennen — mit ihren ästhetischen Codes, ihren hemmungslosen Exzessen, ihren kreativen Widersprüchen und ihrer einzigartigen Fähigkeit, den ganzen Planeten im gleichen Rhythmus tanzen zu lassen.
🇫🇷 Top 50 — Beliebteste Songs der 80er in Frankreich
Ranking basierend auf Plattenverkäufen in Frankreich, Radiorotation (RTL, Europe 1, Radio Monte-Carlo), SNEP-Charts und dauerhaftem kulturellen Einfluss auf das französische Publikum.
| # | Titel | Künstler | Jahr | Genre |
|---|---|---|---|---|
| 1 | La Groupie du pianiste | Michel Berger | 1981 | Französischer Pop |
| 2 | Quelque chose de Tennessee | Johnny Hallyday | 1985 | Rock / Französischer Pop |
| 3 | Voyage Voyage | Desireless | 1986 | Synthpop / Eurodance |
| 4 | La vie en rose | Grace Jones (Cover) | 1977 / Wiederbelebung in den 80ern | Internationaler Pop |
| 5 | Les Yeux d’Émilie | Julien Clerc | 1980 | Französische Chanson |
| 6 | Joe le taxi | Vanessa Paradis | 1987 | Französischer Pop |
| 7 | Résiste | France Gall | 1981 | Französischer Pop |
| 8 | Ella, elle l’a | France Gall | 1987 | Französischer Pop |
| 9 | L’Aziza | Daniel Balavoine | 1985 | Französischer Pop / Protestlied |
| 10 | SOS d’un terrien en détresse | Daniel Balavoine | 1982 | Französischer Pop-Rock |
| 11 | Je suis pour | Renaud | 1981 | Protest-Chanson |
| 12 | Mistral Gagnant | Renaud | 1985 | Französische Chanson |
| 13 | Le Chanteur | Daniel Balavoine | 1978 / anhaltender Erfolg in den 80ern | Französischer Pop-Rock |
| 14 | Indochine — L’Aventurier | Indochine | 1982 | Französische New Wave |
| 15 | J’ai demandé à la lune | Indochine | 1981 | Französische New Wave |
| 16 | Take On Me | a-ha | 1985 | Synthpop |
| 17 | 99 Luftballons | Nena | 1983 | New Wave |
| 18 | Billie Jean | Michael Jackson | 1983 | Pop / R&B |
| 19 | Thriller | Michael Jackson | 1982 | Pop / Funk |
| 20 | Libertine | Mylène Farmer | 1986 | Französischer Pop / Synthpop |
| 21 | Pourvu qu’elles soient douces | Mylène Farmer | 1988 | Französischer Pop / Synthpop |
| 22 | À nos actes manqués | Francis Cabrel | 1981 | Pop / Französischer Folk |
| 23 | Je l’aime à mourir | Francis Cabrel | 1979 / anhaltender Erfolg in den 80ern | Pop / Französischer Folk |
| 24 | We Are the World | USA for Africa | 1985 | Pop / Wohltätigkeitslied |
| 25 | Careless Whisper | George Michael | 1984 | Pop / R&B |
| 26 | Every Breath You Take | The Police | 1983 | Rock / Pop |
| 27 | Girls Just Want to Have Fun | Cyndi Lauper | 1983 | Pop / New Wave |
| 28 | Come On Eileen | Dexys Midnight Runners | 1982 | Pop / Keltisch |
| 29 | Total Eclipse of the Heart | Bonnie Tyler | 1983 | Power Ballad |
| 30 | Zouk la sé sèl médikaman nou ni | Kassav’ | 1984 | Karibischer Zouk |
| 31 | Don’t You (Forget About Me) | Simple Minds | 1985 | New Wave |
| 32 | Karma Chameleon | Culture Club | 1983 | Pop / New Wave |
| 33 | True | Spandau Ballet | 1983 | New Wave / Soul |
| 34 | Like a Virgin | Madonna | 1984 | Pop / Dance |
| 35 | La Lambada | Kaoma | 1989 | Lambada / Zouk |
| 36 | Bambino | Dalida | Neuauflage in den 80ern | Französische Chanson / Italienisch |
| 37 | Mourir sur scène | Dalida | 1983 | Französische Chanson |
| 38 | Boys of Summer | Don Henley | 1984 | Pop / Rock |
| 39 | Africa | Toto | 1982 | Pop / Rock |
| 40 | Bamboleo | Gipsy Kings | 1987 | Flamenco-Pop |
| 41 | Bamboléo / Djobi Djoba | Gipsy Kings | 1988 | Flamenco-Pop |
| 42 | Walk Like an Egyptian | The Bangles | 1986 | Pop / Rock |
| 43 | Quelqu’un m’a dit | Carla Bruni | Ende der 80er / Anfang der 90er | Französische Chanson |
| 44 | Toute première fois | Jeanne Mas | 1984 | Französischer Pop |
| 45 | En rouge et noir | Jeanne Mas | 1986 | Französischer Pop |
| 46 | Femmes des années 80 | Lio | 1981 | Französischer Pop / New Wave |
| 47 | Amoureux solitaires | Lio | 1980 | Französischer Pop |
| 48 | Besoin de rien, envie de toi | Peter & Sloane | 1985 | Französischer Pop |
| 49 | C’est la ouate | Caroline Loeb | 1986 | Französischer Pop |
| 50 | Forever Young | Alphaville | 1984 | Synthpop |
🎵 Top 50 — Beliebteste Songs der 80er weltweit
Ranking basierend auf weltweiten Verkäufen, Radiorotation und dauerhaftem kulturellen Einfluss.
| # | Titel | Künstler | Jahr | Genre |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Billie Jean | Michael Jackson | 1983 | Pop / R&B |
| 2 | Like a Virgin | Madonna | 1984 | Pop / Dance |
| 3 | Take On Me | a-ha | 1985 | Synthpop |
| 4 | Sweet Child O’ Mine | Guns N’ Roses | 1987 | Hard Rock |
| 5 | Don’t You (Forget About Me) | Simple Minds | 1985 | New Wave |
| 6 | Every Breath You Take | The Police | 1983 | Rock / Pop |
| 7 | Girls Just Want to Have Fun | Cyndi Lauper | 1983 | Pop / New Wave |
| 8 | Jump | Van Halen | 1984 | Hard Rock |
| 9 | Wake Me Up Before You Go-Go | Wham! | 1984 | Pop / Dance |
| 10 | I Love Rock ‘n’ Roll | Joan Jett & the Blackhearts | 1981 | Rock |
| 11 | Purple Rain | Prince | 1984 | Pop / Rock / R&B |
| 12 | With or Without You | U2 | 1987 | Rock |
| 13 | I Wanna Dance with Somebody | Whitney Houston | 1987 | Pop / Dance |
| 14 | Thriller | Michael Jackson | 1982 | Pop / Funk |
| 15 | Don’t Stop Believin’ | Journey | 1981 | Arena Rock |
| 16 | Careless Whisper | George Michael | 1984 | Pop / R&B |
| 17 | Livin’ on a Prayer | Bon Jovi | 1986 | Hard Rock |
| 18 | Come On Eileen | Dexys Midnight Runners | 1982 | Pop / Keltisch |
| 19 | Material Girl | Madonna | 1984 | Pop |
| 20 | Africa | Toto | 1982 | Pop / Rock |
| 21 | Personal Jesus | Depeche Mode | 1989 | Synthpop / Industrial |
| 22 | Running Up That Hill | Kate Bush | 1985 | Art Pop |
| 23 | Total Eclipse of the Heart | Bonnie Tyler | 1983 | Pop / Power Ballad |
| 24 | True | Spandau Ballet | 1983 | New Wave / Soul |
| 25 | 99 Luftballons | Nena | 1983 | New Wave / Pop |
| 26 | Hungry Like the Wolf | Duran Duran | 1982 | New Wave / Synthpop |
| 27 | It’s Raining Men | The Weather Girls | 1982 | Disco / Dance |
| 28 | I Just Called to Say I Love You | Stevie Wonder | 1984 | Pop / R&B |
| 29 | Tainted Love | Soft Cell | 1981 | Synthpop |
| 30 | Footloose | Kenny Loggins | 1984 | Pop / Rock |
| 31 | What’s Love Got to Do with It | Tina Turner | 1984 | Pop / Rock |
| 32 | Faith | George Michael | 1987 | Pop / Rock |
| 33 | Roxanne | The Police | 1978 / Neuauflage 1979/80 | Rock / Reggae |
| 34 | Should I Stay or Should I Go | The Clash | 1982 | Punk / Rock |
| 35 | Boys of Summer | Don Henley | 1984 | Pop / Rock |
| 36 | Radio Ga Ga | Queen | 1984 | Rock / Synthpop |
| 37 | Everybody Wants to Rule the World | Tears for Fears | 1985 | New Wave / Synthpop |
| 38 | La Bamba | Los Lobos | 1987 | Rock / Tex-Mex |
| 39 | Wake Me Up Before You Go-Go | Wham! | 1984 | Pop / Dance |
| 40 | Eye of the Tiger | Survivor | 1982 | Hard Rock |
| 41 | Like a Prayer | Madonna | 1989 | Pop / Gospel |
| 42 | True Colors | Cyndi Lauper | 1986 | Pop / Ballade |
| 43 | Karma Chameleon | Culture Club | 1983 | Pop / New Wave |
| 44 | Push It | Salt-N-Pepa | 1987 | Hip-Hop / Dance |
| 45 | Bed of Roses | Bon Jovi | 1989 | Power Ballad |
| 46 | Drive | The Cars | 1984 | New Wave / Pop |
| 47 | Here I Go Again | Whitesnake | 1982 / Neuauflage 1987 | Hard Rock |
| 48 | Smooth Criminal | Michael Jackson | 1988 | Pop / Funk |
| 49 | Forever Young | Alphaville | 1984 | Synthpop |
| 50 | We Are the World | USA for Africa | 1985 | Pop / Wohltätigkeitslied |
🌍 Top 50 — Weltmusik der 80er Jahre
Internationale Auswahl aus Afrika, Lateinamerika, der Karibik, dem Nahen Osten, Asien und dem nicht-englischsprachigen Europa.
| # | Titel | Künstler | Land / Region | Genre |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 7 Seconds | Youssou N’Dour | Senegal | Mbalax / World |
| 2 | Zouk la sé sèl médikaman nou ni | Kassav’ | Karibik | Zouk |
| 3 | Malaika | Miriam Makeba | Südafrika | Mbaqanga / World |
| 4 | Bamboleo | Gipsy Kings | Frankreich / Spanien | Flamenco-Pop |
| 5 | Lambada | Kaoma | Brasilien / Frankreich | Lambada / Zouk |
| 6 | Lela Lela | Salif Keita | Mali | Mandé / World |
| 7 | Pedro Navaja | Rubén Blades | Panama / USA | Salsa |
| 8 | Concierto de Aranjuez | Paco de Lucía | Spanien | Flamenco / Jazz |
| 9 | Loco de Amor | Celia Cruz | Kuba / USA | Salsa |
| 10 | Redemption Song | Bob Marley | Jamaika | Reggae / Folk |
| 11 | Guantanamera | Celia Cruz | Kuba | Kubanischer Son |
| 12 | Biko | Peter Gabriel | Vereinigtes Königreich / Südafrika | World / Rock |
| 13 | Yeke Yeke | Mory Kanté | Guinea | Mandé / Dance |
| 14 | Diamono | Orchestra Baobab | Senegal | Afrobeat / Rumba |
| 15 | Aisha | Khaled | Algerien | Raï |
| 16 | El Condor Pasa | Los Calchakis | Peru / Frankreich | Andiner Folklore |
| 17 | Mas que Nada | Sergio Mendes | Brasilien | Bossa Nova / Samba |
| 18 | Clandestino | Manu Chao | Frankreich / Spanien | World / Rock |
| 19 | Le lion est mort ce soir | Henri Salvador | Frankreich | Französischer Pop |
| 20 | Ne me quitte pas | Nina Simone (Cover) | USA / Belgien | Jazz / Chanson |
| 21 | Kaini Sisi | Franco & TPOK Jazz | Kongo | Kongolesische Rumba |
| 22 | Jingo | Babatunde Olatunji | Nigeria | Afrobeat |
| 23 | Ligeya | Enya | Irland | New Age / Keltisch |
| 24 | Orinoco Flow | Enya | Irland | New Age / Keltisch |
| 25 | Chan Chan | Compay Segundo | Kuba | Kubanischer Son |
| 26 | Pata Pata | Miriam Makeba | Südafrika | Township / World |
| 27 | Chega de Saudade | João Gilberto | Brasilien | Bossa Nova |
| 28 | El Rey | Vicente Fernández | Mexiko | Ranchera |
| 29 | Quimbara | Celia Cruz | Kuba / USA | Salsa |
| 30 | Amor Prohibido | Selena | USA / Mexiko | Tejano / Cumbia |
| 31 | Ay Que Rico | Wilfrido Vargas | Dominikanische Republik | Merengue |
| 32 | Chant du départ (Lingala) | Papa Wemba | Kongo | Soukous |
| 33 | Musica Leggerissima | Righeira | Italien | Italo Disco |
| 34 | Self Control | Laura Branigan | USA / Italien | Italo Disco / Pop |
| 35 | Nathalie | Gilbert Bécaud | Frankreich | Französische Chanson |
| 36 | Tu Vuo’ Fa’ L’Americano | Renato Carosone | Italien | Neapolitanisches Lied |
| 37 | Voyage Voyage | Desireless | Frankreich | Synthpop / Eurodance |
| 38 | Waka Waka | Miriam Makeba | Südafrika | World |
| 39 | Soca Praise | Byron Lee & The Dragonaires | Jamaika / Trinidad | Soca / Reggae |
| 40 | La Isla Bonita | Madonna | USA (lateinamerikanisch inspiriert) | Latin Pop |
| 41 | Didi | Khaled | Algerien | Raï |
| 42 | Corcovado | Stan Getz & Astrud Gilberto | Brasilien / USA | Bossa Nova |
| 43 | Saudade | Dulce Pontes | Portugal | Fado |
| 44 | Señorita | Justin Timberlake | USA (lateinamerikanisch inspiriert) | Pop / R&B |
| 45 | Kalinda | Arrow | Montserrat | Soca |
| 46 | Hot Hot Hot | Arrow | Montserrat | Soca / Calypso |
| 47 | Buena Vista Social Club | Buena Vista Social Club | Kuba | Kubanischer Son / Bolero |
| 48 | Inta Omri | Oum Kalthoum | Ägypten | Klassische arabische Musik |
| 49 | Le retour | Tabu Ley Rochereau | Kongo | Soukous / Rumba |
| 50 | Feelings | Morris Albert (weltweites Cover) | Brasilien | Brasilianischer Pop |
🎬 Top 30 — Ikonischste Musikvideos der 80er Jahre
Diese Videos sind durch ihre Erfindungsgabe, ihren kulturellen Einfluss, die massive MTV-Rotation und ihren bleibenden Einfluss auf die Kunst des Musikvideos in die Geschichte eingegangen.
| # | Video / Titel | Künstler | Jahr | Regisseur / Besondere Merkmale |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Thriller 🏆 Legendär | Michael Jackson | 1983 | John Landis — 14-minütiger Kurzfilm, revolutionäre Spezialeffekte |
| 2 | Take On Me | a-ha | 1985 | Steve Barron — Rotoskopie-Animation kombiniert mit Realfilm |
| 3 | Billie Jean | Michael Jackson | 1983 | Steve Barron — erstes Video eines schwarzen Künstlers mit regulärer MTV-Rotation |
| 4 | Like a Prayer | Madonna | 1989 | Mary Lambert — kontroversiertes Video, das Religion, Rasse und Sexualität vermischt |
| 5 | Money for Nothing | Dire Straits | 1985 | Steve Barron — erste intensive Nutzung von CGI-Animation in einem Musikvideo |
| 6 | Sledgehammer | Peter Gabriel | 1986 | Stephen R. Johnson — avantgardistische Stop-Motion-Techniken |
| 7 | Girls Just Want to Have Fun | Cyndi Lauper | 1983 | Ed Griles — exzentrische, bunte Pop-Ästhetik |
| 8 | Sweet Child O’ Mine | Guns N’ Roses | 1988 | Nigel Dick — roher und authentischer Stil |
| 9 | 99 Luftballons | Nena | 1983 | Jochen Richert — starke pazifistische Botschaft, internationaler Erfolg |
| 10 | Total Eclipse of the Heart | Bonnie Tyler | 1983 | Russell Mulcahy — gotisches und surrealistisches Video |
| 11 | Don’t You (Forget About Me) | Simple Minds | 1985 | Filmmusik von The Breakfast Club — John Hughes |
| 12 | Material Girl | Madonna | 1984 | Mary Lambert — Hommage an Marilyn Monroe in Gentlemen Prefer Blondes |
| 13 | Beat It | Michael Jackson | 1983 | Bob Giraldi — Banden-Choreografie, Anti-Gewalt-Botschaft |
| 14 | Relax | Frankie Goes to Hollywood | 1984 | Bernard Rose — von der BBC verbotenes Video, sofortiger Erfolg |
| 15 | Hungry Like the Wolf | Duran Duran | 1982 | Russell Mulcahy — in Sri Lanka gedreht, cinematografische Produktion |
| 16 | Jump | Van Halen | 1984 | David Lee Roth — Live-Studio-Energie, Referenz-Video |
| 17 | Radio Ga Ga | Queen | 1984 | David Mallet — Hommage an Fritz Langs Metropolis |
| 18 | True Colors | Cyndi Lauper | 1986 | David Hogan — emotionales Video, Botschaft der Inklusion |
| 19 | Eternal Flame | The Bangles | 1989 | Meiert Avis — zeitlose Ballade, intimes Video |
| 20 | Walking on Sunshine | Katrina and the Waves | 1985 | — sonnige Hymne, emblematisch buntes Video |
| 21 | Everybody Wants to Rule the World | Tears for Fears | 1985 | Nigel Dick — melancholischer Roadtrip |
| 22 | Smooth Criminal | Michael Jackson | 1988 | Colin Chilvers — Ausschnitt aus dem Film Moonwalker, Schwerelosigkeitseffekte |
| 23 | Forever Young | Alphaville | 1984 | — nostalgischer Synthpop, minimalistisches und ikonisches Video |
| 24 | Shout | Tears for Fears | 1984 | Brian Grant — angespannte Atmosphäre, Hommage an den Urschrei |
| 25 | Tainted Love | Soft Cell | 1981 | — Underground-New-Wave-Ästhetik, Kult-Video |
| 26 | Personal Jesus | Depeche Mode | 1989 | Anton Corbijn — fotografische Western-Atmosphäre |
| 27 | Here I Go Again | Whitesnake | 1987 | — Tawny Kitaen auf einer Motorhaube, Kult-Hard-Rock-Video |
| 28 | Wake Me Up Before You Go-Go | Wham! | 1984 | Andy Morahan — fluoreszierende Farben, unwiderstehliche Pop-Energie |
| 29 | Like a Virgin | Madonna | 1984 | Mary Lambert — jungfräuliche Symbolik und subversive Provokation |
| 30 | We Are the World | USA for Africa | 1985 | Tom Trbovich — Dokumentar-Video mit 45 Künstlern, weltweite humanitäre Wirkung |